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6. April – Klecks-Tiere

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6. Tiere aus Klecksen (Kreativität)

Die neue Woche beginnt mit einer meiner neusten Lieblingsübungen: Kleckse und Farbflächen, die zu Tieren werden!

Welches Tier zeichnest du gerne? Hast du ein Lieblingstier? Entscheide dich für eins.

In meinem Beispiel habe ich mich für Fische (wegen der vielen bunten Farben) entschieden. Also: Suche dir irgendein farbiges Zeichenmaterial, mit dem du Farbflächen oder auch mal Kleckse machen kannst. Am besten geht das mit Wasserfarben, Acrylfarben aber auch sogar mit Kaffee und Rotwein! (Alternativ zeichne mit Buntstiften, Wachsmalstiften oder was auch immer du im Haus hast, um unterschiedliche Farbflächen und auch mal zufällige Punkte/Striche machen kannst.) Nun bringe mit deinem Zeichenmaterial die groben Flächen deines Tieres zu Papier, versuche ab und an auch ein wenig Zufälligkeit zuzulassen. Fülle das gesamte Blatt mit Klecksen/Farbflächen in unterschiedlichen Farbe oder Größen (siehe Beispiel).

Wenn alles trocken ist, schnapp dir einen Edding, Fineliner, Buntstifte, Kugelschreiber oder oder oder und vervollständige die Kleckse zu deinem erdachten Tier! Bei dem einen Klecks bietet sich ein Leerraum ideal für ein großes Auge an, woanders ist schon wunderbar eine Flosse ausgearbeitet.

Du wirst sehen, dass es manchmal sogar einfacher und spaßiger sein kann, erst die Form zu zeichnen und dem Zufall ein wenig Arbeit zu überlassen, statt vorab konkrete Konturen zu ziehen. Hierbei schalten wir nämlich ebenfalls unseren inneren Kritiker aus und unsere Kreativität an. Zudem entfällt an dieser Stelle die “Angst” vor’m leeren Blatt Papier ganz zu Beginn des Zeichnens.

Natürlich kannst du auch gerne Fische nehmen. Was mit dieser Übung aber auch funktioniert sind Vögel, Katzen, Hunde, Insekten, Igel, Elefanten, Schlangen uvm. … weniger gut funktionieren sehr komplexe Tiere wie Affen (oder Menschen) – aber selbst das ist machbar.

Viel Spaß und lass dich überraschen, was der Zufall alles mit deiner Hilfe kreieren kann – ich freue mich auf deine Ergebnisse!

Die Übung ist übrigens aus dem Buch “Drainting” vom wunderbar inspirierenden Felix Scheinberger! Wer sich ernsthaft für Illustration interessiert, sollte sich unbedingt “100 Wege einen Vogel zu Malen” besorgen.

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