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5. April – Die Welt steht Kopf

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5. Kopfüber zeichnen (Wahrnehmung)

Für diese Übung musst du keinen Handstand können. Suche dir in deiner Wohnung eine Fotografie eines Gesichtes. Alternativ kannst du dir auch im Internet ein Portrait deines Lieblingsschauspielers oder -musikers heraussuchen.

Dieses Bild sollst du nun um 180° drehen und zeichnen! Keine Angst – es geht wie immer nicht um Fotorealismus, sondern um Spaß. Also schnapp dir einen bunten Filzstift oder einen Pinsel und versuche konzentriert die Linien zu zeichnen, die DU persönlich wahrnimmst. Da das Bild auf dem Kopf steht, konzentrierst du dich weniger darauf, eine Nase oder einen Mund zu malen, sondern beginnst, Konturen wahrzunehmen. Diese können dort sein, wo Licht auf Schatten trifft oder dunkle Haare auf einen hellen Hintergrund treffen.

Diese Aufgabe ist eine gute Übung, um das Auge für solch auftretenden Konturen zu schulen. Hab’ keine Angst, sondern genieße den Prozess, mit dem Auge Stück für Stück nach Linien zu suchen und diese irgendwie abzubilden. Lass dir dabei so viel Zeit wie du möchtest und stress dich nicht.

Abschließend drehst du dein entstandenes Bild um – und kannst hoffentlich darüber schmunzeln 🙂

Hier ein Beispiel von Albert Einstein – diese Übung funktioniert besonders gut bei schwarz-weißen Bildern, oder bei Bildern, die Licht und Schatten verwenden.

Fall’s du nicht weißt, welches Bild du als Vorlage nehmen sollst, habe ich hier ein paar Vorschläge als Suchergebnisse für dich: Klick mich

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